„Es geht Sora auch darum, dass die mechanische Musik Freiheit vom Metrum gewährt.
Dass unregelmäßige Rhythmen, aberwitzige accelerandi und diminuendi, die kein Mensch je realisieren könnte, möglich sind.
Dass man durch polymetrische Überlagerungen mit der Gleichzeitigkeit des Ungleichzeitigen spielen kann. “

Claus Spahn

Lucas Vis

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DISKONTINUITÄT UND ÜBERBLENDUNG (1996)

für Kurbelspieluhr

Einzelnes Werk

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VIDEO zur Komposition: DISKONTINIUTÄT UND ÜBERBLENDUNG

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Einige Bemerkungen rund um das Stück
Diskontinuität und Überblendung:

Eine kurze strukturelle Beschreibung von Diskontinuität und Überblendung ist bereits auf dieser Website verfügbar. Sie ist innerhalb des Menupunktes "Texte", unter dem Titel Boocklet-Text der CD tom sora - music for mechanical and electronic instruments von Michael Zwenzner (oder eben über diesen Link) zu finden.

In diesem ausführlichen Text wird (im dritten Paragraphen) das Stück ebenfalls in den Kontext der Kompositions-Gruppe 20 Töne gestellt und darüber hinaus in den Kontext der gesamten CD, die thematisch auf mechanische und elektronische Instrumente fokussiert ist.

Zusätzlich gibt es noch eine eingehende Analyse des Stücks Diskontinuität und Überblendung. Sie stammt vom Komponisten selber und wird demnächst auf dieser Seite veröffentlicht.

Es sei hier noch erwähnt, dass es für dieses Stück - wie übrigens für alle anderen Kurbelspieluhrstücke aus dem Zyklus 20 Töne - eine Variante für Disc-Klavier (player piano) oder Pianola gibt. Diese MIDI-Datei des Stücks kann auf Anfrage ausgeliehen werden, falls Aufführungen mit player piano oder Pianola erwünscht sind.

Zu dem Stück gibt es eine Partitur, die an einem späteren Zeitpunk hier veröffentlicht wird.

Tom Sora: Diskontinuität und Überblendung, erste Seite (Handschrift)